Impfzentrum Uster organisiert Impfdorf im HB
Junge Menschen würden zwar in den allermeisten Fällen von Covid-19 verschont, sagte Parmelin am Montagmorgen. Doch viele andere hätten nicht so viel Glück, zum Beispiel Ältere, chronisch Kranke oder Immungeschwächte. «Lassen sie sich impfen, um andere zu schützen», sagte der Bundespräsident.
Berset gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass es sich nun um den «Schlussspurt im Kampf gegen die Pandemie» handle. Diese beschäftige uns nun schon seit 20 Monaten und es werde langsam «wirklich schwer». Doch es gebe ein Mittel, um als Gesellschaft aus diese Krise herauszukommen. Und das sei die Impfung. Sie sei sicher, milliardenfach eingesetzt und von hoher Qualität. Und sie schütze nicht nur die Geimpften sondern auch deren Umfeld.
Amherd machte auch auf die Vorteile für die Geimpften aufmerksam: Dank der Impfung könnten wir uns wieder frei bewegen, drinnen oder draussen, beim Sport, bei Wettkämpfen live vor Ort, in Vereinen oder beim Beisammensein in der Gesellschaft. Und wir könnten uns auf eine «unbeschwerte Skisaison freuen», sagte die Sportministerin. «Helfen auch sie mit, dass die Pandemie endlich ein Ende findet».
Unter dem Motto «Jede Impfung zählt» sind während der ganzen Wochen in der Schweiz Events geplant wie zum Beispiel Konzerte, ein Impfdorf im Hauptbahnhof Zürich, Impfen in Bussen, im Tram, auf dem Rheinschiff oder unter Hypnose.
Das Impfdorf öffnet seine Tore
Herzlich willkommen zur #Impfwoche. Zur Begrüssung gibt es im #Impfdorf im Zürcher HB für alle, die sich impfen lassen, einen feinen Berliner. #jetztimpfen #zueriimpft pic.twitter.com/DG0FkcejNY
— Kanton Zürich (@KantonZuerich) November 8, 2021
Das Impfdorf im Zürcher Hauptbahnhof startete am Montag mit etwas Verspätung. Kurz nach 7:00 Uhr öffnete es seine Türen, um Impfwillige zu begrüssen. Wie das Newsportal «Nau» berichtete, herrschte um diese Zeit aber noch gähnende Leere in der Bahnhofshalle: Das Interesse habe sich in Grenzen gehalten.
Noch bis am 10. November bleibt das Dorf am HB bestehen, das vom Impfzentrum (IZ) Uster aufgebaut und organisiert wurde. Via Social Media teilte das IZ mit, dass es sich auf zahlreiche Besucher und Besucherinnen freue – und jeweils von 6:30 Uhr bis 23:30 Uhr im Schichtbetrieb für alle Kurzentschlossenen bereitstehe.
Alle drei in der Schweiz zugelassenen Vakzine sind vor Ort verfügbar und werden verimpft. Im Dorf sollen sich Interessierte aber nicht nur bloss stechen, sondern auch beraten und informieren lassen können. Nach dem Piks erwartet die Geimpften noch etwas zu essen und zu trinken – saftige Berliner locken am Morgen, ab dem Mittag soll es Raclette geben.
(jeh)

