Braucht die Schweiz ein neues Kampfflugzeug, einen Ersatz für die F/A-18, die seit über 20 Jahren im Dienst stehen und 2030 ausgemustert werden müssen? Ja, befanden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Schweiz am 27. September 2020 an der Urne, wenn auch mit 50,1 Prozent äusserst knapp. Das traditionell eher armeefreundliche Zürcher Oberland stimmte deutlicher zu, der Bezirk Hinwil mit 57 Prozent, der Bezirk Pfäffikon mit 58 Prozent und der Bezirk Uster mit 55 Prozent.
Inzwischen hat der Bundesrat entschieden, welches Flugzeug beschafft werden soll; die Wahl fiel auf den US-amerikanischen F-35A. Dagegen gibt es Widerstand. GSoA, SP und Grüne sammeln Unterschriften für eine Volksinitiative. Sie führen eine verfehlte Sicherheitspolitik an und bezweifeln die Kostenrechnung des VBS.
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Für die Offiziersgesellschaft Züricher Oberland ist der Kampfflugzeug-Ersatz fraglos nötig. Sie organisierte am Samstag in Hinwil einen Informationsnachmittag mit Divisionär Peter Merz, seit dem 1. Juli Kommandant der Schweizer Luftwaffe, und dem Chef-Testpiloten von Armasuisse, Oberstleutnant Bernhard Berset, über die Beschaffung und den Einsatz der künftigen Luftverteidigungsmittel.
Neben dem F-35A geht es um das Boden-Luft-Abwehrsystem Patriot. Über 100 Personen, überwiegend Herren über 60, liessen sich weder vom strahlenden Herbstwetter noch von der Zertifikatskontrolle am Eingang von einer Teilnahme abhalten.

