An der freiwilligen Waffenrückgabe vom Samstag wurde nichts dem Zufall überlassen. Bereits bei der Einfahrt zum Verkehrsstützpunkt Hinwil standen die Polizisten bereit und hielten die anfahrenden Fahrzeuge an. Die Fahrer wurden angewiesen, an den einzuliefernden Waffen nichts mehr zu manipulieren, sondern diese nach der Einweisung in den Parkplatz den Fachleuten der Polizei auszuhändigen.
Jede eingehende Schusswaffe wurde zuerst an der Entladestation durch die Mitarbeitenden des Forensischen Instituts Zürich entladen. Auch andere Waffen wurden mitsamt Zubehör an dieser Stelle aussortiert. Anschliessend mussten die bisherigen Besitzer der Waffen beim polizeilichen Fachdienst für Waffen und Sprengstoffe mit einer schriftlichen Verzichtserklärung bezeugen, dass sie die eingelieferte Ware freiwillig zurückgegeben haben.
Die Schusswaffen wurden dann von Mitarbeitenden der Armee in Paletten verpackt. Am Schluss gab es noch die Möglichkeit, einen Kaffee zu trinken und sich im Präventionsmobil der Kantonspolizei zu Themen wie Einbruchsschutz oder Cybersicherheit zu informieren.
Die freiwillige Waffenrückgabe, die von der Kantonspolizei Zürich jährlich jeweils an einem der fünf Verkehrsstützpunkte des Kantons durchgeführt wird, wurde auch dieses Jahr rege genutzt. Zu den Spitzenzeiten trafen in Hinwil fast im Minutentakt Waffenbesitzer ein, die dankbar dieses niederschwellige Angebot in Anspruch nahmen.

