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Politik

So lebte es sich im Turbenthaler Ausserdorf

Das Haus an der Tösstalstrasse 110 ist Teil eines ehemaligen Flarzes. Es ist Zeuge davon, wie man früher lebte und wie ein Familienvater verschiedene Aufgaben in der Gemeinde versah, um das Einkommen aufzubessern.

Martha Thalmann-Kästli, die heute in Rämismühle wohnt, wuchs zusammen mit einem Bruder und einer Schwester im Turbenthaler Ortsteil Ausserdorf an der Tösstalstrasse 110 auf.

Für diesen Bericht blickt sie nochmals zurück auf ihre Kinder- und Jugendjahre und auf das 1830 erbaute Gebäude, in dem auch ihr Vater Johann Jakob Kästli (1914-1987) aufgewachsen ist. Martha Thalmann erzählt: «Unser Elternhaus steht in einer Reihe von eng aneinander gereihten Häusern, es ist auf einer Seite angebaut, ursprünglich war es ein Flarz.»

Nähe zu den Nachbarn

Im grösseren Teil des Gebäudes waren lange das Wohnhaus und die Werkstatt des Malermeisters Georg Trottmann, der den Besitz 1953 an den bekannten Kunst- und Flachmaler Willi Eberle verkaufte. Heute befindet sich hier Loris Piercing Studio.

«Im Dachboden fehlte dieses Täfer und man konnte durch die Bretterspalten in den Estrich des Anwohners sehen.»

Martha Thalmann, Tochter von Jakob Kästli

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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