Es ist ein kühler Samstagvormittag – aber das tut der Zufriedenheit der Teilnehmer keinen Abbruch. Beim Hof der Familie Stahel in Neubrunn stehen die Tiere schon um 9.30 Uhr in zwei Reihen bereit: links die Holsteinrinder, rechts das Braunvieh.
Die Juroren tun ihre Arbeit unter den strengen Blicken der Zuschauer – fast alles Bauern aus der Umgebung. Der Frauenverein Neubrunn sorgt in der Scheune für Kaffee, Getränke und Würste.
Massstab ist das Zuchtziel
Ein Fest fürs Auge – aber für den Aussenstehenden ist nicht ganz einfach zu verstehen, was genau passiert. Walter Fehr, Turbenthaler Gemeinderat und Präsident der Schaukommission, klärt auf: Total sind 13 Kategorien – hier Abteilungen – am Start. Die Rassen werden separat bewertet. Für jedes Alter – die Fachleute reden von Laktationen – gibt's eine eigene Kategorie.
« Ein schöner Euter zum Beispiel zeugt von Gesundheit, und das wirkt sich auf die Milchleistung aus.»
Roman Auer, Juror

