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Politik

«Wir sehen, wo wir im Vergleich mit anderen Züchtern stehen»

Nach einem Jahr Zwangspause hat Turbenthal am Samstag in Neubrunn wieder eine Gemeindeviehschau durchgeführt. 130 Tiere von 8 Bauern waren dabei.

Es ist ein kühler Samstagvormittag – aber das tut der Zufriedenheit der Teilnehmer keinen Abbruch. Beim Hof der Familie Stahel in Neubrunn stehen die Tiere schon um 9.30 Uhr in zwei Reihen bereit: links die Holsteinrinder, rechts das Braunvieh.

Die Juroren tun ihre Arbeit unter den strengen Blicken der Zuschauer  –  fast alles Bauern aus der Umgebung. Der Frauenverein Neubrunn sorgt in der Scheune für Kaffee, Getränke und Würste.

Massstab ist das Zuchtziel

Ein Fest fürs Auge – aber für den Aussenstehenden ist nicht ganz einfach zu verstehen, was genau passiert. Walter Fehr, Turbenthaler Gemeinderat und Präsident der Schaukommission, klärt auf: Total sind 13 Kategorien – hier Abteilungen – am Start. Die Rassen werden separat bewertet. Für jedes Alter – die Fachleute reden von Laktationen –  gibt's eine eigene Kategorie.

« Ein schöner Euter zum Beispiel zeugt von Gesundheit, und das wirkt sich auf die Milchleistung aus.»

Roman Auer, Juror

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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