Trotz der aktuellen globalen Sorgenkinder Energieversorgung und CO2-Entwicklung begrüsste Daniel Schneiter die 30 Interessierten im Armbrustschützenhaus Turbenthal gut gelaunt zu seinem Energievortrag.
«Ich bin happy hier zu leben und jeden Morgen dankbar, wie schön es bei uns ist», sagte der diplomierte technische Energieberater. «Das motiviert mich, dazu beizutragen, dass es noch lange so bleibt.»
Zukunft als Herausforderung
In einem historischen Abriss legte er dar, dass die Schweiz im Zuge der Industrialisierung bis 1930 fast abgeholzt war. «Damals erschien die fossile Energienutzung als Rettung. Heute sind neue Ideen und Lösungen gefragt», erklärte er. Wir Menschen stünden weltweit vor dem Problem, dass nur 10 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen stamme, 85 Prozent aus fossiler Energie und 5 Prozent aus Atomenergie.
Das Energiestrategieziel, in der Schweiz bis in 29 Jahren eine Lösung für den Ersatz von Atomenergie sowie fossilen Brenn- und Treibstoffen zu finden, beurteilt er als riesige Herausforderung.

