Wer an die Webfabrik in Juckern-Saland denkt, denkt auch an die SRF-Fernsehserie «Anno 1914 – die Fabrik». Nach dem Rummel ist davon einiges geblieben, das an die früheren Zeiten erinnert. Zum Beispiel der Warenlift, der viele Jahrzehnte hinter sich hat aber immer noch funktioniert. Auch die Treppe knarrt noch im alten Takt.
Doch im ersten Stock ist der Treppenflur erhellt und ein Türschild erzählt von der Geschichte, die sich dahinter abspielt: Spass an Handwerk und Design. Hinter dieser Tür denken zwei Frauen nicht nur über ihre eigene Zukunft, sondern auch über die Zukunft von Gegenständen nach. Noch stehen diese im Raum und verströmen eine angenehme Patina. Doch bald werden sie aufgefrischt und erhalten ein neues kreatives Aussehen.
Nische für Ungewöhnliches
Es ist ein spannendes Abenteuer, in das sich Carin Knoblauch und Sandra Müller einlassen. Zuvorderst ist die Freude an den vielen Dingen, die sorgfältig für die Kunden aufbereitet oder neu angefertigt werden. «Doch wir wünschen uns, dass die Menschen einfach mal unsere Räume betreten und die Auslagen anschauen», hofft Carin Knoblauch.
«Jedes unserer Angebote ist ein Unikat.»
Sandra Müller, Co-Gründerin von Werkhand.ch

