Corona beherrscht unseren Alltag, egal ob geimpft oder nicht. Viele Menschen fühlen sich in ihren Grundrechten eingeschränkt, egal ob geimpft oder ungeimpft. Soll der Bundesrat öffnen oder noch mehr Einschränkungen verordnen? Egal was er entscheidet, er wird immer einen Teil der Bevölkerung unzufrieden machen. Ich für meinen Teil halte mich weiterhin strikte an die Hygieneregeln, die neben der Impfung immer noch zu einem guten Grundschutz beitragen.
Die Pandemie soll die Bevölkerung spalten, so tönt es landauf und landab. Ich vermisse vor allem die Diskussionskultur. Jede Seite schlägt der anderen Studien und Aussagen von Fachpersonen um die Ohren. Es gibt Gründe für die eine oder andere Handlungsweise. Im Vergleich mit dem Ausland fährt der Bundesrat immer noch eine moderate Strategie. Vor allem sind wir frei. Frei, unsere Gedanken zu äussern, frei im Rahmen der Legalität auf die Strasse zu gehen, frei, an der Urne mitzuentscheiden.
Weshalb ich diese Behauptung aufstelle? Ich schaue nach China, wo ja das ganze Übel mit der Pandemie herkommt. Selber bin ich noch nie vor Ort gewesen, meine Ausführungen beruhen auf Medienberichten. China bemüht sich sehr, in der Welt den Eindruck eines Landes zu erwecken, in dem alles gut organisiert und auf dem neuesten Stand ist.
«Kratzen wir aber an der Oberfläche, dann tun sich für uns freiheitsliebende Schweizerinnen und Schweizer Abgründe auf.»
Es wird auf die rasante Entwicklung und die Sicherheit im Reich der Mitte hingewiesen. Beispiel gefällig? Vor Museen, Einkaufszentren oder im ÖV wird das Gepäck durchleuchtet. Ein Routinevorgang, den wir bestens kennen vom Flughafen. Diese Massnahme wird mit der Entschuldigung angekündigt: «It’s just for your security.»

