«Die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden Turbenthal und Wila bewährt sich seit vielen Jahren. So werden bereits heute im Rahmen verschiedener Zweckverbände Gemeindeaufgaben gemeinsam bewältigt.»
Mit diesen beiden Sätzen beginnt eine gemeinsame Medienmitteilung der Gemeinderäte von Turbenthal und Wila. Darin kündigen sie an, dass die beiden Gemeinden künftig in den Bereichen Hoch- und Tiefbau inklusive Planung und Werke enger zusammenarbeiten wollen.
Eine Person allein reicht nicht
Gründe dafür gibt es mehrere: Im Bau- und Planungsbereich seien die Anforderungen an die Gemeinden in den letzten Jahren deutlich gestiegen. «Sich ständig ändernde gesetzliche Grundlagen, die Pflicht zu Dokumentation und Vernetzung und juristisch anspruchsvolle Beurteilungen führen dazu, dass insbesondere kleinere Gemeinden an Grenzen stossen», heisst es.
In solchen Gemeinden könne eine Person kaum noch das geforderte Fachwissen über die Bereiche Hochbau, Raumplanung, Tiefbau, Werke und Gewässer abdecken. Hinzu kämen Risiken bei einem krankheits- oder unfallbedingten Ausfall oder beim Weggang einer solchen Fachperson.

