Traditionell wurde in der Gemeinde Bubikon jährlich am ersten Wochenende im Oktober die Chilbi durchgeführt. Sie war beliebt und nahm im kulturellen Leben von Bubikon einen festen Platz ein. Wegen der ungewissen Entwicklung entschied die Gemeinde Bubikon, die Chilbi aufgrund der Corona-Situation abzusagen.
Anstelle der Chilbi entschied man sich dafür, einem Dorfmarkt auf dem Parkplatz des Gemeindehauses Platz zu bieten, der in früheren Jahren am letzten Tag der Dorfchilbi ebenfalls stattfand.
« Mit zahlreichen Fahrgeschäften, Marktständen, dem beliebten Dorfmärt mit regionalen und einheimischen Anbietern, dem Kinderflohmarkt und anderen Darbietungen war für Abwechslung an unseren drei Chilbi-Tagen gesorgt », sagt die zuständige Organisatorin Susanne König.
Es wäre für Bubikon wie für alle anderen Gemeinden schwierig gewesen, die unklare Lage und die damit verbundenen Schutzmassnahmen durchzusetzen. «Der Chilbiplatz wäre auf alle Seiten offen gewesen, da hätten wir organisatorische Schwierigkeiten allein schon mit den Absperrungen auf alle verschiedenen Seiten gehabt», so König.
Der Aufwand hätte nach ihrem Ermessen die Mittel nicht gerechtfertigt. Die Organisation des Dorfmärts auf dem Gemeindehausparkplatz habe sich in der Durchführung einfacher gestaltet. «Für die Dorfbevölkerung erachteten wir es für wichtig, eine kleine Alternative in diesen schwierigen Zeiten zu bieten.»

