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Politik

«Ich gehe davon aus, dass das vorwiegend Profis sind»

Unbekannte haben in der Nacht auf Dienstag den Bankomaten beim Bahnhof Rikon gesprengt. Sprengmeister Thomas Schwarz aus Wila vermutet, dass dabei Gas zum Einsatz kam.

Herr Schwarz, in Rikon haben Unbekannte einen Bankomaten gesprengt. Wie haben Sie davon erfahren?
Ein Mitarbeiter hat auf dem Weg zur Arbeit das abgesperrte Bahnhofsgelände und die Polizei in Rikon gesehen und mir davon berichtet.

Was dachten Sie als Erstes?
Ich dachte, jetzt fängt das auch bei uns im ruhigen, schönen Tösstal an. Nach meiner Erfahrung ereigneten sich solche Vorfälle bis anhin vor allem im Grenzgebiet zu Deutschland und Frankreich.

Wir haben Ihnen Fotos von der Sprengung in Rikon zugesandt. Was denken Sie, wie sind die Täter vorgegangen?
Ich habe Verwandte im deutsch-holländischen Grenzgebiet. Dort wird fast wöchentlich ein Bankomat gesprengt. Wie ich gehört habe, kommt da jeweils Gas zum Einsatz. Dieses Vorgehen könnte ich mir auch beim Bankomaten in Rikon vorstellen.

Bankomat-Sprenger konnten über 100'000 Franken erbeuten

28.09.2021

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