Erst vor einer Woche hat die Stadt Uster für den Ustertmärt erneut Forfait gegeben. Wegen der Pandemie kann der Grossanlass bereits das zweite Jahr hintereinander nicht durchgeführt werden.
Anders wird es dieses Jahr beim anderen Traditionsanlass laufen: Das veranstaltende Ustertag-Komitee hat beschlossen, trotz der anhaltenden Pandemie und der damit zusammenhängenden Einschränkungen wie geplant am Sonntag, 21. November, zur Feier in die reformierte Kirche zu laden. « Für uns gab es nur die Varianten der Durchführung des Gesamtanlasses mit Zertifikatspflicht oder aber die erneute Absage der Ustertag-Feier » , hält Komitee-Obmann Werner Egli fest.
Zugangskontrollen nötig
Auch wenn die Zertifikatspflicht wegen der Zugangskontrollen einen Mehraufwand für die Organisatoren bedeutet, hat sich das Komitee einstimmig für die Durchführung ausgesprochen. Letztes Jahr noch hatte es nach der Absage der Feier in der Kirche versucht, einen Ersatzanlass auf die Beine zu stellen. Dieser hätte im Freien auf dem Zimikerhügel stattfinden sollen – dort wo am 22. November 1830 rund 10‘000 Männer zusammengekommen waren, um gegen die Bevormundung der Landschaft durch die Stadt Zürich zu demonstrieren. Aufgrund der sich verschärfenden Schutzmassnahmen fiel schliesslich aber auch diese Zusammenkunft der Pandemie zum Opfer.

