Die Naturschutzkommission Turbenthal hat vor Kurzem einen Informationsanlass durchgeführt. Das Thema: das Vernetzungsprojekt zur Erhaltung der natürlichen Artenvielfalt. Die Veranstaltung im Forst Werkhof Turbenthal stiess auf reges Interesse. «Die drei Informationsposten zu den Schwerpunktthemen Neophyten, Forst und Vernetzungsprojekt sind bei den 30 Landwirten gut angekommen», meint Organisator und Kommissionspräsident Walter Fehr erfreut.
Turbenthal gehört zu einer der ersten Gemeinden im Kanton Zürich, die sich am kantonalen Vernetzungsprojekt zur Förderung der Biodiversitätsflächen beteiligt hat. Das von der Gemeinde finanzierte Vernetzungsprojekt läuft 2018 bis 2025 schon in der dritten Phase.
Hohes Biodiversitäts-Niveau
Für die Bauern bietet es eine Möglichkeit, ihre Einnahmen zusätzlich zu den staatlichen Direktzahlungen zu erhöhen und etwas Gutes für die Natur zu leisten. Für die Gemeinde ist es ein Beitrag zur Ökologie und Biodiversität auf Gemeindegebiet .
Von den 61 Betrieben, die in Turbenthal landwirtschaftliche Nutzfläche bewirtschaften, haben 57 Bioförderflächen in der Gemeinde, 52 davon mit Vernetzung. «Aktuell geht es deshalb darum, das Niveau zu halten und die ökologischen Flächen mit gezielten Massnahmen zur Blumenvielfalt oder mit Schutzmöglichkeiten für Tiere wie Holz- und Steinhaufen qualitativ aufzuwerten», erklärt Michael Lauener, Leiter der Gemeindestelle für Landwirtschaft und Verantwortlicher des Vernetzungsprojekts in Turbenthal.

