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Politik

Noch-Kirchenpflegerinnen treten nun auch zurück

In der Kirche St. Antonius in Kollbrunn hängt schon länger der Haussegen schief. Nun treten auch die restlichen Mitglieder der Kirchenpflege zurück.

«Wir [...] haben bei der Aufsichtskommission über Kirchgemeinden und Zweckverbände des Synodalrats um unsere vorzeitige Entlassung aus dem Amt ersucht.» So beginnt eine längere Medienmitteilung von Esther Kernen-Fischer, Marion Schellenberg und Nuria Mayo Vazquez, worin sie ihren Rücktritt bekannt geben.

Bei ihnen handelt es sich um die drei verbliebenen Mitglieder der Kirchenpflege der Katholischen Kirchgemeinde Zell, der Katholikinnen und Katholiken aus Kollbrunn, Rikon, Schlatt, Weisslingen und Kyburg angehören. Kernen ist Präsidentin und zuständig für die Liegenschaften. Schellenberg ist Vizepräsidentin und hat die Finanzen unter sich. Nuria Mayo Vazquez kümmert sich um das Ressort Personal.

Längere Vorgeschichte

«Völlig überraschend kommt unser Rücktritt nicht», schreiben sie weiter. Ausschlaggebend für das vorzeitige Gesuch um Entlassung aus dem Amt sei eine Äusserung des Präsidenten der Rechnungsprüfungskommission (RPK), wonach nicht nur eine angespannte Situation mit der RPK bestehe, sondern die Kirchenpflege keine ausreichende Akzeptanz mehr in der Kirchgemeinde habe. Dies würden die letzten Abstimmungen an den Kirchgemeinde-Versammlungen deutlich zeigen.

In der Katholischen Kirche Zell hängt der Haussegen schief

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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