Das Covid-Zertifikat muss seit Montag in diversen Bereichen des öffentlichen Lebens vorgelegt werden, so auch im Restaurant, im Kino, im Museum, im Hallenbad oder im Fitnesszentrum. Das hat der Bundesrat vergangene Woche an einer Pressekonferenz verkündet.
Auf den Entscheid reagieren verschiedene Tösstaler Gastronomiebetriebe verhalten. Darüber, ob sich die Massnahme zum Fluch oder Segen entwickeln wird, wollen sie noch nicht spekulieren.
« Es ist schwierig zu sagen, was uns erwartet » , sagt Reto Bundi vom Restaurant Traube in Rikon. « Ein Fazit haben wir wahrscheinlich in ein bis zwei Wochen parat » , meint Rajko Dmitrovic vom Restaurant Wiesenthal in Kollbrunn.
Sorgen wegen Zusatzaufwand
Ob es nun mehr oder weniger Gäste werden, volle Kassen oder Umsatzeinbussen – der erwartete Mehraufwand beschäftigt die Wirte. « Es braucht sicher etwas Zeit, bis das mit den Zertifikat-Checks bei uns einwandfrei funktioniert » , äussert sich Andreas Hofer vom Ehriker Beck. Hanna Hofer ergänzt: « Wir sind am Montagmorgen aber nicht in Stress geraten deswegen. »

