Bei einem gemütlichen Spaziergang wurde am diesjährigen Neuzuzügertag viel Interessantes über die Gemeinde Wila vermittelt. Der Gemeinderat hat für Samstag die rund 450 Neuzuzüger der letzten vier Jahre eingeladen – 40 Personen folgten der Einladung.
Kaffee und Gipfeli bildeten den Auftakt zum Rundgang. Nach der Begrüssung durch Gemeindepräsident Hans-Peter Meier ging es los in Richtung Windenmacher-Werkstatt. Dort fand gleichzeitig der Tag der offenen Werkstatt statt (siehe Box) und die Neuzuzüger-Gruppe durfte eine persönliche Führung geniessen.
Abwechslungsreiche Geschichte
Weiter ging der Spaziergang hinauf zum Felssporn, auf dem sich die architektonisch spezielle Kirche Wila befindet. Marianne Heusi, die Präsidentin der reformierten Kirchgemeinde Turbenthal-Wila, erzählte die abwechslungsreiche Geschichte der Kirche: Vom schlichten Holzbau um das Jahr 700, zur Wallfahrtskirche, über die Wandbemalung mit Bilderzyklen, zur Übertünchung im Rahmen der Reformation und dem spannenden Inhalt der goldenen Kugel auf der Turmspitze.
Pfarrerin Isabel Stuhlmann bot den Anwesenden einen Überblick über das vielfältige Angebot der Kirche: Von «Singe mit dä Chline» bis hin zu Veranstaltungen für Senioren. Vieles davon wird gemeinsam mit der katholischen Pfarrei Turbenthal durchgeführt.

