Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Abo

Politik

30‘000. Dübendorferin kommt aus Moskau

Yulia Sternecker hat die 30‘000-Einwohner-Marke geknackt: Am Mittwoch wurde dieses Ereignis mit einer kleinen Feier gewürdigt.

Bestens gelaunt: Yulia Sternecker und Stadtpräsident André Ingold vor dem Stadthaus., Stadtpräsident André Ingold überreicht Yulia Sternecker Gutscheine fürs Kino Orion., Yulia Sternecker und ihr Mann Michael haben sich über eine Dating-App kennengelernt, es war ein Glückstreffer.

Kirstine Ahumada Torres Meyer

30‘000. Dübendorferin kommt aus Moskau

1973 zählte Dübendorf 20‘000 Einwohner, dann ging es lange kaum mehr aufwärts. Bis in den letzten Jahren die Bautätigkeit massiv zunahm, und parallel dazu die Bevölkerungszahl. Anfang August war es dann so weit: Die 30‘000. Dübendorferin meldete sich im Einwohneramt an.

Sie heisst Yulia Sternecker und ist aus Russland zugezogen. Am Mittwoch nun wurde sie von Stadtpräsident André Ingold (SVP) offiziell in Dübendorf willkommen geheissen – im Rahmen eines kleinen Empfangs im Stadthaus, mit Blumenstrauss und Kinogutscheinen.

Ein Glückstreffer

Erst habe sie gedacht, es sei ein «Fake», als sie von der Stadtverwaltung kontaktiert und eingeladen wurde, sagte die sichtlich geehrte junge Frau, die der Liebe wegen nach Dübendorf gezogen ist. Vor einer Woche haben sie und ihr Mann Michael in der Waldmannsburg geheiratet, wegen Corona erst einmal im kleinen Kreis.

Kennengelernt haben sich die beiden über eine Dating-App, wobei es ein echter Glückstreffer war, dass es überhaupt zu einer Übereinstimmung kam, lebte sie zu jener Zeit doch noch mehr als 2000 Kilometer entfernt in Moskau, während er im näheren Umkreis nach einer Partnerin suchte. Wie es der Zufall so wollte, war sie genau zum richtigen Zeitpunkt in der Schweiz zu Besuch bei ihrer Schwester – und passte so ins Suchraster ihres Ehemanns in spe.

Einhorn-Fan

Yulia Sternecker ist glücklich an ihrem neuen Wohnort: Sie mag die Nähe zu Zürich, das Essen, die Natur in Gehdistanz. So ganz anders halt wie in Moskau, wo sie zwei Stunden für eine Fahrt ins Tennistraining brauchte. Am besten gefallen ihr aber die Einhörner, die ihr während eines früheren Besuchs in Form einer Freiluftausstellung an jeder Ecke begegnet waren. «So eines würde ich gerne in den Garten stellen», sagte sie.

Jetzt muss es nur noch mit dem Job klappen. In Russland arbeitete Yulia Sternecker als Juristin, doch ihre Ausbildung wird in der Schweiz nicht anerkannt, dafür müsste sie nochmals drei Jahre Studium anhängen. Erst einmal biete sich deshalb eine Umorientierung an: als Sachbearbeiterin in einem Büro zum Beispiel, vielleicht auch eine Arbeit in einem Tierheim  – «oder als Stadtführerin für Gäste aus Russland».

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns