Zusammen mit Fachleuten hat die Gemeinde Zell am vergangenen Freitag das Vorprojekt für den geplanten Hochwasserschutz am Zellerbach präsentiert. Rund 50 Einwohnerinnen und Einwohner folgten der Einladung. Susanne Stahl (SP), Gemeinderätin und Werkvorsteherin, freute sich über das grosse Interesse.
Sie erklärte, dass sie sich dieses auch erhofft hatte: «So ein Projekt kann ja auch das ganze Dorfbild verändern.» Basierend auf der Urnenabstimmung von 2018, an der die Bevölkerung einen Rahmenkredit von 25 Millionen Franken für Hochwasserschutzmassnahmen bewilligt hatte, ist ein Vorprojekt für den Vollausbau des Zellerbaches entstanden.
Hilfestellung aus Bevölkerung
Unter dem Motto «was bisher geschah» erläuterte Stahl zusammen mit Rolf Künzi, dem Vertreter der Bauherrenbegleitung Flussbau AG, den Anwesenden den Stand der Dinge. Die Vorgabe des Kantons ist klar: Die Gemeinde Zell muss hochwassersicher gemacht werden.
Sehr komplizierte Projektphasen seien in der Zwischenzeit durchlaufen worden, so Stahl. Eine Arbeit, welche die Gemeinde weder personell noch fachlich alleine hätte stemmen können. Neben der professionellen Hilfe gab es für das Vorprojekt auch Unterstützung durch eine Gruppe von Anwohnern. Ihre Erfahrungen und Beobachtungen rund um den Zellerbach waren für die Ingenieure von grossem Nutzen.

