Politik

Neuzuzüger nutzen Gelegenheit für Begegnungen und Austausch

Gegen 200 Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger nahmen am neuen Format des Kennenlern- und Infoanlasses teil. Sie tauchten in der Zwicky-Fabrik in das vielfältige Angebot der Gemeinde ein.

Neuzuzüger nutzen Gelegenheit für Begegnungen und Austausch

Die Gemeinde Fällanden hiess am Samstag ihren 9000. Einwohner willkommen – und dazu noch über 180 kürzlich zugezogene Fällanderinnen und Fällander, die sich für den Anlass in der Zwicky-Fabrik angemeldet hatten. Neben rund 130 Erwachsenen waren auch etwa 50 Kinder anwesend.

Neues Konzept, neues Format

Der Anlass für Neuzuzüger aus den drei Dorfteilen Fällanden, Benglen und Pfaffhausen wurde erstmals in einem überarbeiteten Format abgehalten. «Uns schien wichtig, dass die Neuankömmlinge in unserer Gemeinde das vielfältige Angebot an Vereinen und Dienstleistungen kennenlernen können», erklärte Gemeindepräsident Tobias Diener gegenüber zueriost.ch.

Früher habe man jeweils auf dem Greifensee eine Schifffahrt mit vielen schönen landschaftlichen Impressionen durchgeführt. Die Vernetzungsmöglichkeiten, welche die Gemeinde bietet, seien so aber kaum sichtbar geworden, führt Diener aus.

Das Zwicky-Areal sei die perfekte Lokalität für einen solchen Anlass im neuen Format. «Zwicky ist das Herz von Fällanden, der Greifensee die Lunge», betont er.

«Ich bin beeindruckt von den positiven Rückmeldungen aus dem Kreis der Neuzuzüger. Die Leute zeigen sich beeindruckt vom vielfältigen Angebot, welches sie in Fällanden nutzen können», freut sich der Gemeindepräsident.

Diener führt an diesem Vormittag zahlreiche Gespräche, hört zu und gibt Auskunft. «Heute habe ich vor allem mit Menschen gesprochen, die ich noch nicht oder kaum kenne, das ist schön», sagt er.

Ort mit Stadt- und Naturnähe

Sandra Diggelmann und Michael Sommer sind zwei der Neuzuzüger, die am Anlass das Vereinsangebot etwas genauer unter die Lupe nahmen. Sie konnten an den insgesamt 26 Info-Ständen vieles über rund 70 Vereine, Organisationen, dann aber auch Parteien und Kirchen erfahren.

«Wir sind seit Dezember 2019 glücklich in Fällanden wohnhaft», meint Michael Sommer. Der 31-jährige Berner aus Münsingen ist seit sechs Jahren mit Sandra liiert. Die beiden sind bewusst aufs Land gezogen – auch aus Kostengründen.

Sie schätzen an Fällanden das, was Gemeindepräsident Tobias Diener zuvor in seiner Begrüssungsrede hervorgestrichen hatte. Nämlich, dass Fällanden ein Ort sei, der sowohl für Stadt- als auch für Naturnähe stehe.

Die 26-jährige Sandra Diggelmann schätzt den Umstand, dass sie wieder in die Nähe von Schwerzenbach gezogen ist. Dort sei sie nämlich aufgewachsen.

Die beiden freuen sich über die neuen Kontakte, die sie an der Neuzuzügerbegrüssung hätten knüpfen können. «Bis jetzt hatten wir eigentlich nur zu unseren Nachbarn in der Überbauung einen Bezug», erzählt Sandra Diggelmann.

(Marcel Vollenweider)

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