Politik

Swiss führt Impfobligatorium für Besatzungen ein

Wie die Swiss in ihrer Medienmitteilung am 24. August 2021 mitteilt, wird die Fluggesellschaft aus diversen Gründen ein Corona- Impfobligatorium einführen. Ab Mitte November gilt die Regel für das gesamte fliegende Personal.

Swiss führt Impfobligatorium für Besatzungen ein

Und dies schreibt die Swiss konkret:
Aufgrund der weltweiten länderspezifischen Einreisebestimmungen, die zunehmend eine Impfpflicht auch für Crews verlangen, wird Swiss International Air Lines (Swiss) ein Impfobligatorium für das fliegende Personal per 15. November 2021 einführen.
Als erste Destination im Swiss Streckennetz verlangt Hong Kong ab sofort von Besatzungen aus gewissen Staaten einen Impfnachweis, so auch für Flüge ab der Schweiz. Die unterschiedliche Handhabung geimpfter und ungeimpfter Besatzungsmitglieder und die damit verbundene hohe Komplexität der Einsatzplanung hätten zur Folge, dass auf lange Sicht kein geordneter Flugbetrieb mehr sichergestellt werden könnte.
 

Einzelne Destinationen und Regionen könnten nicht mehr bedient werden, dies würde das Hubsystem signifikant beeinträchtigen. Zudem führt eine unterschiedliche Handhabung zu Ungleichbehandlungen bei der Einsetzbarkeit der Besatzungsmitglieder. Ausserdem möchte Swiss als weltweit operierende Airline mit der heute ausreichenden Verfügbarkeit von wirksamen Impfstoffen gegen COVID-19 auch ihre fürsorgerischen Pflichten gegenüber ihren Mitarbeitenden in Cockpit und Kabine wahrnehmen.

Dieter Vranckx, CEO von Swiss: «Um auch in Zukunft unser weltweites Streckennetz aufrechterhalten zu können und unserer Fürsorgepflicht gegenüber unseren Mitarbeitenden nachzukommen, ist es wichtig, die notwendigen Schritte jetzt einzuleiten.» Die Gesellschaft stützt sich auf die entsprechenden Klauseln in den Gesamtarbeitsverträgen des Cockpit- und Kabinenpersonals, welche eine solche Massnahme unter diesen Umständen vorsehen. Ein transparenter Austausch mit den Sozialpartnern findet statt.

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