Etwa 100 Besucher liessen sich vom wechselhaften Wetter nicht abschrecken und versammelten sich am Sonntagabend vor der Oberen Mühle in Dübendorf zur Bundesfeier. Die Festansprache hielt Chantal Galladé (GLP), Präsidentin der Kreisschulpflege Winterthur Stadt-Töss, die von 2003 bis 2018 für die SP im Nationalrat sass. Ausserdem gab es musikalische Unterhaltung und eine Festwirtschaft.
Begonnen hatte die Veranstaltung mit der feierlichen Verleihung des Dübi Awards. Die Auszeichnung wurde zuletzt 2015 vergeben und hätte eigentlich nach gut fünf Jahren Pause erstmals wieder im Rahmen des Neujahrsapéros verliehen werden sollen. Doch Corona machte den Plänen einen Strich durch die Rechnung.
«Nicht totzukriegen»
Wem würde die Ehre zuteilwerden, den Titel Dübendorferin oder Dübendorfer des Jahres 2020 tragen zu dürfen? Stadtpräsident André Ingold (SVP) machte es spannend. Ohne den Namen zu nennen, listete er erst einmal die sportlichen Erfolge des Preisträgers auf: Mitglied des U18-Eishockey-Nationalkaders, zwei Jahre Nationalliga A bei Fribourg-Gottéron, «ein schneller und läuferisch starker Bandenhobel, der fast nicht totzukriegen war».
Als Ingold dann vom Engagement des Preisträgers als Sportchef beim Eishockeyclub Dübendorf (EHCD) zu erzählen begann, ging wohl dem einen oder der anderen im Publikum ein Licht auf, um wen es sich handeln könnte. Und tatsächlich bat Ingold am Ende der Laudatio einen sichtlich stolzen Urs Wüst nach vorne.

