«Heute Mittag war hier die Hölle los, die Warteschlange reichte bis zur Treppe dort drüben», sagt Kristian Oroshi mit einem Lächeln im Gesicht und zeigt mit dem Finger durch die fiktive Menschenmenge vor seinem Foodtruck.
Der «o’k»-Gemüsedöner-Imbiss, den der der 25-Jährige gemeinsam mit seinem Jugendfreund Jonathan Krebs lanciert hat, steht seit einer Weile am Bahnhof Kloten – herumgesprochen hat sich das offenbar schon über die Kantonsgrenzen hinaus. «Es sind sogar schon Gäste aus dem Aargau oder Basel angereist, um unseren Döner zu testen», so Oroshi. Dieser sei der erste Gemüsedöner der Schweiz, wie die beiden auf ihrem Foodtruck reklamieren.
Auf der Suche nach dem besten Döner
Oroshi und Krebs verbindet nicht nur ihre Oberländer Herkunft, der Illnauer und der Weisslinger sind beide grosse Dönerliebhaber. Die Leidenschaft für die aus der Türkei stammende Speise im Taschen- oder Fladenbrot stand denn auch am Anfang der Geschäftsidee, die schon lange in den zwei Freunden schlummerte: «Wir haben sämtliche Döner in unserer Umgebung getestet und sind sogar nach Deutschland gefahren, um die bekanntesten Kebabs zu probieren», sagt Oroshi.
Aus diesen Degustationen zogen die beiden Oberländer nach und nach Erkenntnisse hinsichtlich ihres eigenen Angebots. «Wir wollten etwas Eigenes und Neues kreieren», sagt der Illnauer, der ursprünglich Betriebswirtschaftslehre studierte und sich mit einer Personalrekrutierungsfirma selbstständig gemacht hat. Krebs ist gelernter Maurer und besitzt ebenfalls ein eigenes Unternehmen. «Wir hatten beruflich mit der Gastro-Szene also eigentlich gar nichts am Hut», so Oroshi und lächelt verschmitzt.

