Corona-bedingt fand am Donnerstag die Eröffnung des neuen Spitex-Zentrums im kleinen Rahmen mit knapp zwei Dutzend geladenen Gästen statt. Unter ihnen waren Vertreter praktisch aller Organisationen, die in Uster an einem funktionierenden Gesundheitswesen beteiligt sind.
Anwesend war auch die für den Umbau und die Renovation verantwortlichen Architekten, Erich Sonderegger und Gion Venzin. Sie haben das 1973 erstellt Gebäude an der Wagerenstrasse 45 , welches als Pflegeschule konzipiert war und bis vor kurzem den Hort der Primarschule und die Musikschule beherbergte, spitextauglich gestaltet.
400 Einsätze pro Tag
Die Spitex Uster ist eine allein schon von ihrer Grösse her eine beeindruckende Organisation. Wie die Gesamtleiterin Silvia Tavaretti erklärte, beschäftigt die Spitex Uster 140 Mitarbeitende, bedient rund 1000 Klienten und leistet pro Jahr rund 140'000 Einsätze, was 400 Einsätzen pro Tag entspricht.
Dass dazu eine ausgeklügelte Planung gehört, versteht sich von selbst. Alleine letztes Jahr hätten die Einsätze um 16 Prozent zugenommen, was unter anderem auf die Covid-19-Pandemie zurückzuführen sei. Die Spitex wachse weiterhin kontinuierlich – trotz des enorm grossen privaten Konkurrenzangebots.

