Abo

Politik

Trotz hohem Pegel: An den Seen in der Region kann gebadet werden

Die starken Regenfälle der vergangene Tagen haben die Pegel der Seen in der Region in die Höhe schnellen lassen. Die Seebadis werden am Wochenende dennoch öffnen. Die Polizei mahnt derweil zur Vorsicht.

Wettertechnisch war in den letzten Tagen vor allem eines angesagt: Regen, Regen und nochmals Regen. Die Pegel der Gewässer in der Region stiegen rasant an. So befindet sich der Greifensee derzeit auf der zweithöchsten Gefahrenstufe 4. Auch die Glatt in Dübendorf führt aktuell viel Wasser und bewegt sich auf der erheblichen Gefahrenstufe 3. Etwas besser sieht die Lage am Pfäffikersee aus. Dieser wird vom Kanton auf der mässigen Gefahrenstufe 2 geführt

Immerhin: Ab Samstag sollte das Wetter besser werden. So gut sogar, dass ein Besuch in der Badi in Betracht gezogen werden kann. Wie Ralph Hirt von der Medienstelle der Kantonspolizei Zürich auf Anfrage sagt, wird das Schwimmen in Seen jedoch nur erfahrenen Schwimmern empfohlen. Durch das gestiegene Wasser komme es zu unerwarteten Untiefen und veränderten Untergründen. 

Weiter empfiehlt Hirt, dass sich Personen von See- und Flussufern fernhalten sollten. «Die Unterspülung ist nicht sichtbar. Ein falscher Tritt und man rutscht ab.» Flüsse seien aktuell unberechenbar – einerseits wegen der starken Strömung, anderseits wegen der Wassermassen.

Kinderbereich wird gesperrt

Das Strandbad Baumen in Pfäffikon hat einen direkten Zugang zum Pfäffikersee. Wie Gemeindeschreiber Hans-Peter Thoma sagt, bewege man sich jedoch «im grünen Bereich». Der Steg zum Sprungturm sei zu keinem Zeitpunkt unter Wasser gestanden, einzig der Kinderbereich mit dem kleinen Sandstrand wurde geflutet. «Dieser wird am Samstag gesperrt. Ansonsten steht dem Schwimmen im See nichts im Weg.»

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?