Das Hallenbad Bauma wird saniert. Den entsprechenden Baukredit von knapp elf Millionen Franken haben die Stimmbürger im März mit einem Ja-Stimmenanteil von rund 74 Prozent an der Urne angenommen. Die Baubewilligung liegt mittlerweile vor.
Das Bad bleibt für die Erneuerung voraussichtlich ab dem 22. Februar 2022 für gut eineinhalb Jahre geschlossen. Es soll vor der Wintersaison 2023/24 im neuen Gewand wiedereröffnet werden.
Doch das ist nur die bauliche Seite. Für den Betrieb hat die Gemeinde kürzlich eine Reorganisation eingeleitet, wie sie jüngst mitteilte. Geleitet wird diese von Gemeinderätin Manuela Burkhalter (SVP).
Frau Burkhalter, weshalb ist eine Reorganisation nötig?
Manuela Burkhalter: Das Hallenbad hat in der öffentlichen Wahrnehmung einen hohen Stellenwert. Das hat das Abstimmungsergebnis im März gezeigt. Diesem Stellenwert wird heute zu wenig Rechnung getragen. Neu soll das Hallenbad zu einem eigenen Gemeindebetrieb innerhalb der Verwaltung aufgewertet werden, ähnlich wie das Altersheim Böndler.
Was heisst das konkret?
Das Hallenbad wird nach der Sanierung neu zu einer eigenen Abteilung innerhalb meines Ressorts Gesellschaft. Eine Änderung betrifft dabei die Funktion des Hallenbadleiters. Er wird zu einem Abteilungsleiter heraufgestuft und wird mir direkt unterstellt sein. Er wird sich vermehrt um administrative Dinge kümmern.

