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Politik

Eindrückliche Zeitzeugen in Schwänberg und in der Wissbachschlucht

Die Turbenthaler Senioren wandern wieder. Die letzte Wanderung hat die Gruppe ins Appenzellerland geführt, durch eine hügelige Landschaft und ein enges, wildromantische Tobel mit Wasserfall und kleinem See.

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Bahnhof Gossau (SG). Unmittelbar neben dem Bahnhof beginnt die Birkenstrasse, die am Sportplatz Buechenwald vorbei bis zum Fennhof führt. Dort ist die Herisauerstrasse Richtung Marstal zu überqueren. Der römische Kriegsgott Mars war Namensgeber für die 1831 gegründete und ab 1850 geführte eidgenössische Pulvermühle Marstal.

Nach mehreren schweren Explosionen wurde der Betrieb 1872 eingestellt. Die Produktionsgebäude dienten danach bis 1955 als Kartonfabrik. Um zum nächsten Fixpunkt zu gelangen, ist auf den Glattweg hinunter zum gleichnamigen Bach einzuschwenken. Wie im Tösstal trifft man auch hier auf Biberspuren am kiesigen Bachbett.

Die Nager scheinen sehr fleissig zu sein. Dicke schwere Stämme von alten Weiden liegen am Ufer. Nach kurzer Distanz erscheint Zellersmüli. Die ehemalige Mühlensiedlung an der Kantonsgrenze AR/SG wurde 1384 erstmals erwähnt. Der Mühlenbetrieb wurde 1924 eingestellt. Besonders auffällig ist das prächtige Haus mit Mansardendach.

Historische Appenzellergebäude

Jetzt gibt der gelbe Wegweiser für die Richtung Schwänberg an, die Brücke über die Glatt zu wählen. Die Markierungen führen durch schöne grüne Landschaften und vorbei am Weiler Mösli. Der Weg zur Wissbachschlucht führt immer wieder vorbei an Häusern, die mit ihrem eigenständigen Baustil daran erinnern, dass man sich nun im ausserrhodischen Halbkanton Appenzell befindet.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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