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Politik

Ein Zuhause für die letzte Strecke des Lebens

Das Hospiz Pallistella in Rämismühle schliesst eine wichtige Lücke in der medizinischen Versorgung des Tösstals und des Zürcher Oberlands. Es bietet mit fünf Betten Menschen einen würdigen und geschützten Raum für die letzte Wegstrecke des Lebens.

In Rämismühle öffnet am 19. Juli das Hospiz Pallistella seine Tore. Dass die neue Pflegeinstitution gerade da liegt, hat mit Corona zu tun. Seit über einem Jahr steht das Hotel leer, das zum Zentrum Rämismühle (ehemals Heimstätte) gehört.

Die Betreiber der Palliativ-Spitex OnPac in Wila, Corina und Herbie Günther, hatten schon seit langem festgestellt, dass es für die stationäre Pflege von Menschen auf der letzten Strecke des Lebens eine eigene Einrichtung braucht.

«Es gibt Situationen, wo die Pflege von schwerstkranken Menschen die Angehörigen überfordert.»

Herbie Günther, Betreiber Hospiz Pallistella

Markus Schaaf – Leiter des Zentrums und EVP-Kantonsrat – teilte diese Vision und so wurde man sich schnell einig. «Wir sind seit 135 Jahren für die Not der Menschen da und deshalb passt das Hospiz gut zu unserem Zentrum», sagt er an der offiziellen Eröffnungsfeier am Samstag.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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