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Politik

Unter Wasser, auf dem Steckenpferd oder in der queeren Szene

An der grössten Schweizer Werkschau für Fotografie stellen auch heuer zahlreiche Oberländer Fotografen aus. Wir stellen einige von ihnen vor.

Die Photo-Schweiz versammelt die aktuellen Werke von über 250 nationalen und vereinzelt internationalen Fotografinnen und Fotografen in der Halle 550 in Zürich-Oerlikon. Sie ist die grösste Schweizer Werkschau für Fotografie. Teilnahmeberechtigt sind Profis und Amateure aus den Bereichen Presse, Werbung und Kunst. Auch 2021 sind zahlreiche Fotografen aus dem Oberland mit ihrer Arbeit an der Werkschau vertreten. 

Kurt Ochsner, Illnau

Seinen ersten Tauchgang absolvierte Ochnser an einem Februartag im trüben und eiskalten Wasser des Zürichsees. Vor 10 Jahren war das. Seither sind 837 Tauchgänge dazugekommen und der in Illnau wohnhafte Ochsner hat zwei seiner Leidenschaften miteinander verbunden. Die Fotografie und das Tauchen. Der 63-Jährige fotografiert seit er 18 Jahre alt ist.

«Seit ich tauche, interessiere ich mich für die Unterwasserfotografie.» Dabei konzentriert sich der pensionierte Zöllner auf die sogenannte Makro-Fotografie. Das heisst Ochsner sucht sich als Motive die besonders kleinen und schwer zu findenden Tiere wie Schnecken, Krebse, Seepferdchen und Shrimps aus. Er findet sie in den artenreichen Meeren Südostasiens, vor allem in Indonesien und den Philippinen. «Es ist eine Herausforderung diese Lebewesen zu finden. Die andere ist es, sie im richtigen Licht zu fotografieren.»

Es brauche sehr viel Geduld, sagt er. «Es geht um Millimeter-Arbeit, um auf den Punkt ein scharfes Bild zu schiessen.» Im Learning-by-doing-Verfahren hat sich Ochsner stets weiter verbessert. «Es war ein jahrelanger Prozess. Und es braucht auch einen gewissen Ehrgeiz für das ultimative Bild.» Der Oberländer stellt bereits zum zweiten Mal an der Photo-Schweiz aus. «Dass ich mit meiner Nischen-Fotografie zu den Auserwählten zähle, ist speziell für mich.»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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