Das war deutlich: Mit 34 von 35 Stimmen wählte der Gemeinderat am Montagabend SP-Mann Ivo Hasler zum Ratspräsidenten. Haslers Vorgängerin Flavia Sutter (Grüne) hatte sich vor einem Jahr noch mit 22 von 37 möglichen Stimmen begnügen müssen – die Folge eines Liebesentzugs der SVP/EDU nach Querelen im Bereich Soziales.
Ähnlich sah es am Montag für den zweiten Vize Andreas Sturzenegger (FDP) aus, der ebenfalls nur zwei Drittel der Stimmen erhielt. Die erste Vizepräsidentin Cornelia Schwarz (SVP) kam auf immerhin 31 Stimmen. Als Stimmenzähler gewählt wurden Bruno Eggenberger (Die Mitte/EVP), Oliver Kellner (Grüne) und Angelika Murer Mikolasek (GLP/GEU).
Das ging schnell
Hasler wurde erst 2018 ins Parlament gewählt und ist bereits der höchste Dübendorfer. «Ein bisschen schnell ist es nun doch gegangen», räumte er in seiner Antrittsrede gleich selber ein. Und auch, dass seine Wurzeln im Vergleich zu seinen Vorgängern nach fünf Jahren in der Stadt noch nicht so tief seien. Mit Dübendorf kam der gebürtige Thurgauer allerdings schon früher in Berührung. So war der Architekt zwischen 2010 und 2016 Projektleiter für die Wohnüberbauung Zwicky Süd. Heute wohnt der 41-Jährige selber dort.
«Du kannst stolz auf dein Jahr als höchste Dübendorferin zurückblicken.»
André Ingold (SVP), Stadtpräsident

