Ursprünglich hätten die Turbenthaler Dressurtage in diesem Jahr bereits im Mai über die Bühne gehen sollen. Doch wie bei vielem liess die Corona-Pandemie dies nicht zu, und so verschob sich das Ausführungsdatum in den Juli.
Der Auftakt stand unter einem denkbar schlechten Stern. Die vergangene Woche begann mit Gewitter und Sturm, und das eingerichtete Viereck wurde noch vor Beginn des Turniers vom Wind weggetragen und musste von den Organisatoren neu aufgestellt werden. Aber pünktlich zum Startschuss am Donnerstag war alles aufgeräumt und bereit für das erste Reiterpaar.
Schwerste Klasse zu Beginn
Um neun Uhr ritt die erste Starterin in das geschmückte Viereck für den sogenannte St. Georg-Wettbewerb ein. 28 Teilnehmer präsentierten dabei ihre eleganten Pferde. Markus Graf mit seinem achtjährigen Fuchswallach Franklin Benjamin sicherte sich den Sieg sehr knapp gefolgt von Charlotte Lenherr auf Rang 2 mit dem Trakehnerwallach Löwenstern und Andrina Suter mit dem achtjährigen Del Curto.
Am Nachmittag wurde der Grand Prix ausgetragen, der Höhepunkt mit den schwersten Anforderungen für Pferd und Reiter. Ein überschaubares aber feines Reiterfeld kämpfte um den begehrten Sieg.

