Die Schnitzelheizung der Zeller Schulanlage wird ausgebaut. Das teilt der Gemeinderat Zell mit. Seit dem 1. Oktober 2019 werden diese Anlage sowie die nach wie vor bestehende Ölheizung von der Holzenergie Rikon AG betrieben.
Die Gesellschaft übernahm diese, « im Hinblick auf die geplanten Neubauten in der näheren Umgebung und deren Anschluss an die Heizung der Schulanlage » , schreibt der Gemeinderat. Nun hat der Ersteller der privaten Überbauung am Lindenweg in Zell beschlossen, seine neuen Wohnungen an die Schnitzelheizung anzuschliessen.
Kein «totes Wasser»
« Damit der Wärmebedarf der Schulanlage wie auch der der neuen Wohnungen gedeckt werden kann, muss die bestehende Heizung ausgebaut werden » , heisst es. Dabei falle der grösste Teil der Kosten in die Verantwortung der Gesellschaft selbst. Der 35 Jahre alte 2700-Liter- Boiler werde ebenfalls ersetzt. Und zwar durch einen neuen Hygieneschichtspeicher mit 1993 Litern Inhalt.
« Die neue Technologie stellt sicher, dass kein sogenanntes ‹totes Wasser› mit gefährlichen Legionellen stehen bleibt, auch wenn zum Beispiel während der Sommerferien kein Wasser verbraucht wird » , begründet die Gemeinde die Wahl. Die Warmwasseraufbereitung, welche heute elektrisch passiert, werde zudem künftig nachhaltig aber über die Schnitzelheizung der Gesellschaft erfolgen.

