Die Fronten an der Wilemer Gemeindeversammlung vom Mittwochabend im Eichhalde-Saal waren klar. Die beiden Schulpflegen von Wila sprachen sich gegen die Prüfung einer Einheitsgemeinde Wila aus, wie es eine Initiative des Ehepaars Schmid forderte. Der Gemeinderat hingegen votierte für ein Ja.
Bei einer Einheitsgemeinde Wila würden die beiden Schulen in die Politische Gemeinde integriert. Der Schulpräsident sässe von Amtes wegen im Gemeinderat. Die Schulpflege wäre nicht mehr eine Behörde, sondern hätte neu den Status einer Kommission.
Keine Probleme gelöst
Primarschulpräsidentin Gisela Wahl (parteilos) äusserte die Befürchtung, dass die Schule dadurch an Autonomie verliere. Und Sekundarschulpräsident Felix Adelmeyer (parteilos) erklärte, dass dadurch keine Probleme gelöst würden. Die Sek Wila wäre weiterhin klein und hätte wenig Schüler. Anschlussverträge seien weiterhin nötig.
Gemeindepräsident Hans-Peter Meier (SVP) hob hingegen die Vorteile hervor: In einer Einheitsgemeinde Wila würden Synergien genutzt und Doppelspurigkeiten abgebaut. Ausserdem hätte die Schulpflege – auch wenn nur noch eine Kommission – ein eigenes, direktes Antragsrecht an die Gemeindeversammlung.

