Ein «Industriestandort» werde der heute ländlich geprägte Küsnachter Ortsteil Forch in einigen Jahren sein. Dies befürchtet SVP-Kantonsrat Hans-Peter Amrein. Seine Sorgen gründen auf den Ausbauplänen der Forchbahn: Doppelspur zwischen den Stationen Neue Forch und Forch und damit verbunden höhere Bahnfrequenzen, ein neues Bürogebäude der Forchbahn bergseitig und ein zweites Depot unterhalb des Bahnhofs Forch.
Ein riesiger «Betonblock» werde Letzteres, befürchtet Amrein, der als Anwohner direkt betroffen ist. Nun will er sich dagegen wehren und hat bei der Gemeinde Küsnacht eine Einzelinitiative eingereicht. Sie verlangt eine Umzonung des Grundstücks «Unterboden», jenes Landstreifens zwischen Kaltensteinstrasse und Forchautobahn, auf dem das neue Unterhaltszentrum entstehen soll.
Grünflächen erhalten
Das Grundstück befindet sich im Besitz der Gemeinde. Es wurde 2017 anlässlich der Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO) von einer Wohnzone in eine Wohn- und Gewerbezone umgezont. Mit Amreins Initiative soll es der Freihaltezone zugeteilt werden.
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