Als eine Mischung aus verbranntem Plastik und heissem Asphalt beschreiben Anwohner die Duftnote, die jeweils in Wellen vom FBB-Areal herüberzieht. « Zuerst habe ich gedacht, der Gestank komme von der Kehrichtverbrennungsanlage » , erzählt ein Anwohner, der anonym bleiben will. « Bis ich herausgefunden habe, dass er von Richtung FBB kommt. »
Seit 1988 wohne er bereits in seiner Wohnung, der Geruch sei ihm im vergangenen Jahr zum ersten Mal verstärkt aufgefallen. « Am stärksten riecht es zwischen 6 Uhr morgens und 12 Uhr mittags » , sagt der 64-Jährige. « Die Emissionen sind sehr unangenehm und bleiben in der Wohnung haften. »
Mehrere Anrufe
Sowohl bei der Gemeinde Hinwil, als auch beim kantonalen Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft AWEL sowie bei der FBB selber hat man Kenntnis von den Vorkommnissen. Wie Heinz Abegg, Leiter des Produktionsstandorts Hinwil sagt, kann man sich das Ganze nicht erklären.
Die Anfrage von « Züriost » zu den Geruchsemissionen bei der FBB ist nicht die einzige, er in den letzten Tagen erhalten hat. « Bei mir haben sich noch zwei weitere Personen gemeldet, die gefragt haben, was bei uns los ist » , sagt er.

