20 Millionen Franken investiert der Kanton in die sogenannte Flamingo-Kreuzung, die grosse Verzweigung zwischen Dietlikon, Brüttisellen, Wangen und dem Brüttisellerkreuz. Ziel des Projekts: Der Verkehr soll rund um den Autobahnanschluss verflüssigt werden, die notorisch überlastete Kreuzung davor entlastet werden. Dafür sind neue Fahrspuren vorgesehen, zudem wird ein Stück Strasse verlegt.
Seit März sind die Bauarbeiten im Gang. Seit Dienstag ist nun aber klar: Ganz wie geplant wird das Projekt nicht umgesetzt werden können. Wie das kantonale Tiefbauamt mitteilt, muss das Projekt wegen eines Rechtsstreits angepasst werden.
Zankapfel ist die Landentschädigung
Gestritten wird um ein Stück Land. Der Kanton und der Privatgrundbesitzer sind sich nicht einig, wie hoch die Entschädigung für die benötigte Fläche sein soll. Das Problem: Ohne dieses Land kann der Kanton das Projekt nicht wie geplant umsetzen. Vorgesehen war nämlich, dass man von Brüttisellen her kommend mit einer separaten Spur nach rechts in Richtung Coca-Cola-Fabrik und Dietliker Bahnhof abbiegen könnte.
«Sollte das Verfahren bis vor Bundesgericht gehen, kann es bis zu fünf Jahre dauern.»
Thomas Maag, Mediensprecher kantonale Baudirektion

