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Politik

Der Badran-Plan: Wie die Mieten um 10 Milliarden sinken sollen

Jacqueline Badran (SP) liefert einen Vorschlag, um die Renditegelüste der Vermieter zu zügeln. Und droht mit einer Volksinitiative. Bereits wird davor gewarnt, dass wegen des Vorhabens weniger in Wohnungen investiert würde.

Maximal ein Drittel des Einkommens für die Miete: Diese Faustregel hat sich in der Schweiz eingebürgert. Übersetzt heisst das: Die Miete ist meist der grösste Ausgabenposten im Budget von rund 60 Prozent aller Schweizerinnen und Schweizer.

Dieses Thema wird nun zur grossen Kampfzone in der Schweizer Politik. Denn: Nächste Woche findet ein runder Tisch statt, bei dem Vertreterinnen und Vertreter von Mietern und Vermietern über Anpassungen im Mietrecht diskutieren.

Im Vorfeld der Diskussion präsentiert SP-Nationalrätin Jacqueline Badran nun einen Plan, wie Mieterinnen und Mieter vor zu hohen Mieten geschützt werden sollen. Und: Scheitert ihr Vorstoss im Parlament, droht sie schon jetzt mit einer Volksinitiative. Denn: «Wir sind nicht länger bereit, diese irrsinnige Situation hinzunehmen», sagt Badran.

Rendite vs. tragbarer Mietzins

Doch von vorn: Beim Mieten treffen Interessen der Vermieter und Mieter aufeinander. Die Vermieter – etwa Pensionskassen, aber auch börsenkotierte Unternehmen oder Private – wollen eine möglichst hohe Rendite mit ihren Objekten erzielen. Die Mieter wollen einen angemessenen Mietzins.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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