Eigentlich wollte sich die Sekundarschule Turbenthal-Wildberg nicht an den repetitiven Corona-Tests für Schulen beteiligen. «Doch dann hat sich vor den Ferien die Lage zugespitzt, wir hatten auf einmal viel mehr Fälle», sagt Schulleiter Beat Spaltenstein.
Dann könne es sehr schnell gehen: «Die Gesundheitsdirektion könnte eine Ausbruchstestung vorschreiben und gar die ganze Schule oder einzelne Klassen in Quarantäne schicken.» Um dieses Risiko zu minimieren, hat die Schulpflege zusammen mit der Schulleitung beschlossen, sich nun doch an den routinemässigen Tests zu beteiligen (siehe Box). Sie verfolgen das Ziel, positive Fälle möglichst früh zu erkennen.
Einverständnis von Eltern
Konkret heisst das, dass seit den Pfingstferien alle Schülerinnen und Schüler sowie Mitarbeitenden einmal pro Woche die Möglichkeit haben, sich testen zu lassen. «Die Schülerinnen und Schüler brauchen hierfür die Einverständniserklärung der Eltern», erklärt Spaltenstein.
Auch die Jugendlichen selber seien alt genug, um den Ernst der Lage zu verstehen. Viele wollten sich testen lassen und teilten das ihren Eltern mit. «Das Thema Corona begleitet auch sie seit über einem Jahr.» Tests seien deshalb nichts Neues. «Viele mussten sich schon testen lassen oder haben vielleicht einen Selbsttest zu Hause gemacht», meint der Schulleiter.

