Wenige Tage vor dem zweiten Wahlgang der Ustermer Friedensrichterwahlen vom Sonntag tauchen in den sozialen Medien happige Vorwürfe gegen einen Kandidaten auf. Sie stammen – wie könnte es anders sein? – von einem Rivalen.
Diego Gorisek (25), Jurastudent, wirft seinem Kontrahenten Paul Zahner (40) vor, kein echter Ustermer zu sein. Er besitze seine Postadresse im Uster erst seit dem 14. Dezember 2020 – nur zwei Tage vor Ablauf der Frist für die Friedensrichterkandidatur – und habe diese einzig zum Zweck der Kandidatur eröffnet. Und: Er sei vom Zuger Obergericht verurteilt worden, weil er das Logo und den Markennamen der Umweltschutzorganisation WWF geklaut habe.
An Adresse befindet sich ein Firmensitz
Im ersten Wahlgang vom 7. März erreichte keiner der fünf Kandidaten das absolute Mehr. Paul Zahner erzielte mit 3727 Stimmen aber klar das beste Resultat. Handelt es sich hier also um ein wüstes Wahlkampfmanöver oder ist etwas dran an den Anschuldigungen?

