Politik

Der Höhenweg in Wila soll asphaltiert werden

Weil Oberflächenwasser den Kiesweg auswäscht, will ihn der Gemeinderat sanieren. Er hat dafür einen Kredit von 184'600 Franken gesprochen.

Der Höhenweg in Wila soll asphaltiert werden

Der Höhenweg nahe des Friedhofs wird saniert. Das schreibt die Gemeinde Wila in einer Mitteilung. Der Weg verbindet die Friedhof- mit der Höhenstrasse und sei ein beliebter Fussweg. Jedoch sei er in die Jahre gekommen und die aktuelle Entwässerung funktioniere nicht mehr.

Denn: Das ganze anfallende Oberflächenwasser fliesse entlang des Höhenwegs und wasche den Kiesweg aus. «Als Sofortmassnahme wurden vor einiger Zeit seitliche Gräben zur Ableitung des Regenwassers erstellt», heisst es weiter. Dadurch werde die zum Teil sehr steile Böschung durchnässt, was sich negativ auf die Böschungsstabilität auswirken könne. Dazu komme, dass der Wendeplatz Höhenstrasse auf den Höhenweg entwässert.

Auf einer Länge von 235 Meter

Das untere Wegstück ist gemäss Gefahrenkarte rutschgefährdet. Untersuchungen haben ergeben, dass derzeit jedoch keine Hangsicherungsmassnahmen nötig sind. «Es sollte aber kein zusätzliches, vermeidbares Wasser in die Böschung geleitet werden», schreibt die Gemeinde. Das bedeutet, dass das Wasser, welches gefasst werden kann, über eine Meteorwasserleitung abgeleitet werden muss.

Der Gemeinderat hat nun das Ingenieurbüro ewp AG Winterthur mit der Ausarbeitung eines Sanierungsprojektes beauftragt. Das nun vorliegende Projekt sieht vor, dass die Oberfläche des Höhenweges auf einer Länge von rund 235 Meter saniert werden soll.

Geringe Mehrkosten

Der Strassenquerschnitt wird auf der gesamten Länge des Höhenwegs zwischen der Grenze ausgebaut. Die neue Wegbreite betrage damit durchgehend drei Meter. Dies entspreche der minimalen Durchfahrtsbreite eines Feuerwehrautos.

Für die neue Oberfläche wurden die Varianten Strassenkies und Asphaltbelag geprüft. In Abwägung der Vor- und Nachteile der beiden Varianten hat sich der Gemeinderat dafür entschieden, den Höhenweg neu mit einem Belag auszuführen. Dies aufgrund der relativ geringen Mehrkosten bei einem Belagseinbau und der höheren jährlichen Unterhaltskosten eines Kieswegs.

Neue Beleuchtung

Aufgrund der begrenzten Anschlussmöglichkeiten an die öffentliche Kanalisation entlang des Höhenwegs, wird das Oberflächenwasser über eine Rinne entlang des westlichen Wegrandes gesammelt und über Schlammsammler sowie Abläufe abgeleitet.

Um grosse Fliessgeschwindigkeiten und lange Fliesswege in der Rinne zu vermeiden, werden situativ neue Schlammsammler erstellt. Da im unteren Wegbereich keine bestehenden Schlammsammler oder Ableitungen vorhanden seien, muss eine neue Meteorleitung mit einer Länge von zirka 100 Meter erstellt werden, schreibt die Gemeinde weiter.

Im Rahmen der Sanierung soll zudem die bestehende Beleuchtung entlang des Weges erneuert werden. Vorgesehen seien LED-Leuchten mit einer innovativen Lichtsteuerung nach dem Motto: «Nur so viel Licht wie nötig.»

Für die Baukosten hat der Gemeinderat einen Kredit von 184’600 Franken bewilligt und aufgrund einer Submission im Einladungsverfahren die Schoch + Hirzel AG aus Steg mit den Baumeisterarbeiten beauftragt. Die Beleuchtung wird durch die EKZ ersetzt. Es ist vorgesehen, dass die Arbeiten nach den Sommerferien beginnen. (gäh)

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