Wer kennt sie nicht, die Sirenentöne, die jeweils am ersten Mittwoch im Februar Jahr für Jahr durch Städte, Dörfer und Täler hallen? Teils werden diese Alarmsignale als ohrenbetäubend wahrgenommen.
An anderen Orten, gerade in der verwinkelten Topografie des Tösstals, kommen diese Sirenentöne aber in unterschiedlicher Qualität an – wenn überhaupt.
Es gibt Lücken in der Beschallung
«Im Tösstal, von Zell über Turbenthal bis Bauma und Sternenberg, ertönen bei diesem jährlichen Test derzeit jeweils elf fest installierte Sirenen. Diese haben beim letzten Test einwandfrei funktioniert», erklärt Reto Haltinner, Kommandant der Zivilschutzorganisation Tösstal.
Mit diesen elf Anlagen könnten aber nicht sämtliche Gebiete wirkungsvoll beschallt werden, weshalb auch mobile Sirenen, die von Feuerwehren bedient werden, zum Einsatz kämen. So könnten gewisse Gegenden jedoch nur mit einer zeitlichen Verzögerung alarmiert werden.

