Es ist fast schon zur Tradition geworden: Anfang Juni marschieren die Helfer auf der Leepünt-Brache auf, montieren die Pumptrack-Anlage, stellen das Streetsoccerfeld auf – und läuten damit den Beginn des temporären Freiraumprojekts Dübi Island ein. Für einige Wochen ist es dann vorbei mit der Ruhe auf dem ansonsten öden Stück Land an bester Lage hinter dem Stadthaus. Und der Sommer kann kommen.
Doch dieses Jahr ist alles ein wenig anders. Denn statt den Pumptrack wie sonst zu mieten, hat sich die Kinder- und Jugendarbeit Dübendorf (KJAD) nun für 45‘000 Franken eine eigene Anlage gekauft – mit freundlicher Unterstützung des kantonalen Sportamts, der städtischen Kinder- und Jugendkommission, der beiden Kirchen sowie der Sekundarschulgemeinde Dübendorf-Schwerzenbach.
Die Anlage geht auf Tour
«Wir hatten immer sehr viele positive Rückmeldungen», sagt Cristina Rampin, die Leiterin der Kinder- und Jugendarbeit Dübendorf (KJAD). Und jedes Jahr sei das Bedauern gross gewesen, wenn man die Anlage nach wenigen Wochen wieder habe abbauen müssen. Das ist nun also nicht mehr nötig, und so bleibt der Pumptrack das erste Mal über die Sommerferien hinaus bis Ende August auf dem Leepünt-Areal. Danach soll die aus Modulen bestehende Anlage an andere Standorte zügeln.
«Denn das Ganze wird wohl nicht ganz gratis zu haben sein.»
Cristina Rampin, Leiterin Kinder- und Jugendarbeit

