Regio 144 leistete so viele Rettungseinsätze wie noch nie
Trotz der coronabedingt schwierigen Zeiten für das Gesundheitswesen ist die Regio 144 AG gut durch das Jahr 2020 gekommen: Die Jahresrechnung schliesst mit einem Plus, schreibt der im Zürcher Oberland und im angrenzenden Linthgebiet tätige Rettungsdienst in einer Medienmitteilung.
Dennoch würden sich die teils « extremen Belastungen » , zu denen es im Schweizer Gesundheitswesen aufgrund der Corona-Pandemie gekommen sei, und die Entwicklung hin zu mehr Arbeit, mehr Ausgaben und weniger Erträgen teilweise auch in der eigenen Jahresrechnung spiegeln.
Im vergangenen Jahr hat der Rettungsdienst 7353 Rettungswageneinsätze und 1639 Notarzteinsätze geleistet – beides offenbar neue Rekordwerte. Die Notärztinnen und Notärzte von Regio 144 sind auch für die Rettungsdienste Uster und Männedorf im Einsatz.
Mit 7,9 Millionen Franken erreichte dadurch auch der Umsatz der Firma einen neuen Höchstwert (Vorjahr: 7,5 Millionen), wobei ein Gewinn von rund 94’000 Franken ausgewiesen wird (Vorjahr: 336’000 Franken). Dass Letzterer trotz gesteigertem Umsatz kleiner ausfiel, sei unter anderem auf eine erhöhte Vorhalteleistung und pandemiebedingte Mehraufwendungen zurückzuführen, heisst es in der Mitteilung weiter.
Die Generalversammlung der Aktiengesellschaft, die am Freitag am Firmensitz in Rüti stattfand, nahm die Rechnung ohne Diskussionen ab und wählte den fünfköpfigen Verwaltungsrat offenbar problemlos wieder.
Verwaltungsratspräsidentin Carmen Müller Fehlmann sprach an der Generalversammlung von einem «schwierigen Jahr». Trotz der Herausforderungen habe sich das Unternehmen «einmal mehr stabil» gezeigt. In Anbetracht all der ebenso unvorhersehbaren wie ungewöhnlichen Umstände könne sogar von einem guten Ergebnis gesprochen werden.

