Restaurants und Bars innen und aussen geöffnet
Ab kommendem Montag ist die Konsumation im Innern von Gastrobetrieben wieder möglich. Ebenso wird die Sperrstunde aufgehoben. Letzteres ist vor allem für die Bars von zentraler Bedeutung, da sie spätnachts noch Gäste bewirten. «Das ist ein wichtiges Signal für das Nachtleben», sagt Alexander Bücheli, Sprecher der Zürcher Bar- und Clubkommission. Dies, obwohl nach wie vor Sicherheitsmassnahmen gelten wie Masketragen beim Bewegen im Lokal oder 1,5 Meter Abstand zwischen den Vierergruppen an den Sitzplätzen. Weiterhin müssen sich die Gäste beim Eintritt registrieren.
EM-Public-Viewing im kleinen Stil
Am 11. Juni startet die Fussball-Europameisterschaft. Bei den öffentlichen Public Viewings gelten im Kanton Zürich grundsätzlich die Vorgaben des Bundes. So sind draussen Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen möglich, drinnen mit 100 Zuschauerinnen und Zuschauern. Die Abstandsregeln und die Maskenpflicht müssen eingehalten werden. Die Stadt Zürich prüft derzeit spezifische Regeln für die Public Viewings, wie das Sicherheitsdepartement mitteilt. Einige angefragte Veranstalter haben ihre EM-Events bereits abgesagt, unter anderem der Zürcher Kanzlei-Club oder die Generali-EM-Arena in Uster. Eine so kurzfristige Planung sei nicht denkbar, sagt Geschäftsführer Edi Baumann. «Wir hätten den grössten Outdoor-Screen der Schweiz gehabt.» Jetzt findet in der Zeughausbar ein Public Viewing im kleinen Stil statt. Auch die Amboss-Rampe oder die Maag-Halle in Zürich überlegen sich ähnliche Lösungen.

