Sie sind klein, federleicht und vom Aussterben bedroht. Die Rede ist von den Tagfaltern, einer Untergruppe der Schmetterlinge. Viele von ihnen sind auf einen spezifischen Lebensraum angewiesen. Und genau das wird ihnen immer mehr zum Verhängnis.
Die intensive Bewirtschaftung von Wald, Weiden und Wiesen, aber auch die Aufgabe von nicht rentablem Grünland führen dazu, dass das Landschaftsbild eintöniger wird. Ungenutzte Flächen verwalden und die einst stufenreichen Waldränder verschwinden.
Lebensbedingungen verbessern
Diesem Phänomen entgegenwirken will der Verein Schmetterlingsförderung im Kanton Zürich. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensbedingungen gefährdeter Tagfalterarten wie des Rundaugen-Mohrenfalter s oder des Waldteufels im Kanton zu verbessern. Um das zu erreichen, legt er seinen Schwerpunkt auf die Aufwertung ganzer Landschaftsräume und setzt Fördermassnahmen möglichst flächendeckend um.
«Sie ist ein Hotspot für die Tagfaltervielfalt im Kanton.»
Heinrich Schiess, Leiter Landschaftsprojekt Oberes Tösstal

