Während die einen Treicheln schwingend gegen die Corona-Massnahmen, die uns schützen sollen, protestieren, steigt die Zahl der geimpften Personen in der Schweiz auf etwa 1,3 Millionen Menschen – oder anders gesagt auf rund 15 Prozent der Bevölkerung, die vollständig geimpft sind. Die Zahlen verändern sich täglich und sie steigen rasch nach oben.
Wiedergewonnene Freiheiten liegen in der Luft: Wieder einmal ausgehen und ein feines Essen geniessen, wieder einmal Ferien machen, wieder einmal mit Freunden zusammensitzen oder Familienfeste feiern. Wenn nicht die indische Corona-Variante einen Strich durch die Rechnung macht, kann es in Bezug auf Covid-19 nur bergauf gehen.
Sollen wir uns impfen lassen oder doch nicht? Hoffnungen machen Mut, Ängste lassen zögern. War das nicht oft so bei Pandemien? Einerseits wissen wir wenig, andererseits vermehren sich die Erkenntnisse der Forschung stark. Hören wir auf die Angst, die doch recht dunkle Blüten treibt, bleiben wir gefährdet. Entscheiden wir uns für die Impfung, so gibt es für uns einen wissenschaftlich getesteten, tatsächlichen Schutz.
«Sie vermögen sogar die Romantik der Zweisamkeit zu stören.»
Sie fragen sich bestimmt, was das nun alles mit Pfingsten zu tun hat. Nun, es gibt unter Menschen noch viele andere «Viren», welche das Zusammenleben mühsam und schwierig machen. Täglich werden wir von ihnen herausgefordert. Sie machen sich in unseren Familien bemerkbar, wenn auf einmal verletzende Worte fallen, weil wir enttäuscht oder sogar wütend werden.

