Kennen Sie diese Situation? Sie stehen in Ihrem Lebensmittelladen vor dem Regal mit den Joghurts. Auf mehreren Laufmetern werden Joghurts in den verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten. Aber auch Joghurt mit Schafmilch oder mit weniger Fett ist zu haben. Neu kommen die Alternativen zu Kuhmilch ins Regal. Vegane Joghurts können mit Soja-, Kokos-, Cashew- oder Mandelmilch hergestellt werden.
Was mich gleich zum Thema Milch bringt. Zu den bereits erwähnten Alternativen gesellen sich noch Hafer-, Getreide-, Dinkel-, Reis-, Hanf-, Haselnuss- und Lupinenmilch. Aber auch beim Käse beschränken wir uns längst nicht mehr auf die «alten» Sorten wie Emmentaler, Appenzeller oder Tilsiter. Denken wir nur ans Angebot von «Natürli». Auch die Importe aus Frankreich oder Italien schätzen wir auf unserem Tisch.
Kommen wir zurück zu unserem Regal mit Joghurt. Schon am Beispiel des Joghurts sehen wir, dass uns eine riesige Auswahl geboten wird. Manchmal sind wir vom Angebot überfordert und kaufen nichts. Oder es landet wieder unser Lieblingsjoghurt im Einkaufskorb.
«Die Ehe war bis heute schon vieles.»
Ähnlich geht es uns bei der Ehe. Diese war bis heute schon vieles: Geschäft, Bündnispolitik, Erbfolgeregelung, Zweckgemeinschaft oder Liebe. Lange bestand das bürgerliche Ideal der Ehe als Zusammenspiel von Liebe, Sexualität und Wirtschaft. Erst seit gut 30 Jahren ist festgeschrieben, dass die Ehe auch eine gleichberechtigte Partnerschaft darstellt.

