Politik

Juckers erste Unterhose ist wieder raus

In Seegräben haben Mitarbeitende des Juckerhofs vor gut einem Monat zwei Unterhosen vergraben. Diese sollen Aufschluss über die Bodenqualität geben. Nun sind erste Analysen möglich.

Juckers erste Unterhose ist wieder raus

Zwei Unterhosen, zwei Monate und dafür ein Hinweis, wie es um die Qualität des Erdreichs aussieht. Anfang April haben Mitarbeitende des Juckerhofs in Seegräben zwei weisse Unterhosen in der Erde vergraben. Nach einem, respektive zwei Monaten soll ihr Zersetzungsgrad zeigen, wie es an der ausgewählten Stelle um die Bodenqualität steht.

Nun haben die Juckers Unterhose eins wieder aus der Erde gezogen und schildern ihre Beobachtungen. «Man sieht erste Zersetzungserscheinungen», schreiben sie. An einigen Stellen sei die Unterhose löchrig, der Stoff ganz dünn und fasrig.

Zudem sei die Stelle völlig überwachsen gewesen. «Wir sahen viele Würmer und Ameisen beim Ausheben.» Nun lasse man die Ein-Monats-Probe trocken, um sie dann in einem Monat zusammen mit dem zweiten Paar und der Bodenprobe einzuschicken.

Forschende von Agroscope und der Universität Zürich werden die «Beweisstücke» danach untersuchen und analysieren und den Juckers voraussichtlich auch einen Befund über die Qualität der betreffenden Stelle geben. Die Juckers waren in der Region die ersten, die sich am Projekt «Beweisstück Unterhose» beteiligten; mittlerweile sind etliche weiteren Unterhosentester eingestiegen – in der ganzen Region von Fischenthal bis Uster und Illnau-Effretikon. (kö)

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