Das Ende der Pandemie ist noch nicht in Sicht, die Generalversammlung der ZO Medien AG fand am Freitag deshalb zum zweiten Mal in Folge unter Ausschluss der Aktionäre statt. Diese konnten ihre Voten vorzeitig brieflich einreichen – und taten das auch im grossen Stil. Von 18'000 Namensaktien waren 13'495 vertreten; das ergab ein absolutes Mehr von 6748 Stimmen.
Vor Ort waren – teils per Video zugeschaltet – lediglich der Verwaltungsrat um Präsidentin Karin Lenzlinger, dazu CEO Dani Sigel, eine Protokollführerin sowie eine unabhängige Stimmrechtsvertretung und die Revisionsstelle.
Projekte trotz Kurzarbeit
VR-Präsidentin Lenzlinger hielt in einem kurzen Referat fest, dass ein Jahr vergangen sei, in dem man vieles vermisst und vieles gelernt habe - und von dem man mit einem blauen Auge davongekommen sei.
Der Einsatz der Belegschaft sei dabei gross gewesen, denn trotz Kurzarbeit habe man zahlreiche Projekte vorangetrieben, etwa die Erneuerung der Systeme, die Digitalisierung der Verwaltung und der Produktionsprozesse, aber auch die Entwicklung neuer Arbeitsmethoden, «die wir zuerst im Provisorium testen wollen». Dazu der Umzug in dieses Provisorium, die «Unternehmensstrategie 2025», die Neuorganisation der Redaktion – «und natürlich unser tolles Neubauprojekt».

