Seit gut einem Jahr prägt sie unseren Alltag: die Maske. Ob im ÖV, beim Einkaufen oder bei Zusammenkünften in Innenräumen – überall gilt die Maskenpflicht. Während sie den einen einfach lästig ist, stellt sie für andere eine riesige Herausforderung dar. Die Rede ist von hörbehinderten Menschen.
Die Maske erschwert für sie die Kommunikation mit dem Gegenüber. Gehörlose sind darauf angewiesen, die Mimik und die Lippenbewegungen sehen zu können.
Hilfe aus Flawil
Die Firma Flawa will nun Abhilfe für dieses Problem schaffen. Wie der «Tages-Anzeiger» kürzlich berichtete, stellt sie seit Ende April an ihrem Standort im sankt-gallischen Flawil medizinische Masken vom Typ II mit transparentem Fenster her. Diese geben den Blick auf die Lippen des Trägers frei und schützen die Umgebung trotzdem vor Tröpfchen.
Die Produktion mit angestossen haben verschiedene Hörbehinderten-Verbände, darunter Sonos mit Sitz in Winterthur. Vergleichbare Produkte aus Südkorea, Bulgarien, China oder den USA seien nicht nach Schweizer Standards zertifiziert, wird Sonos-Vorstandsmitglied Eva Graf vom «Tages-Anzeiger» zitiert. Die Flawa-Maske dagegen sei auf die Standards des Bundesamts für Gesundheit (BAG) hin geprüft.

