Das Coronavirus überträgt sich oft durch Menschen, die zwar infiziert sind jedoch keine Symptome aufweisen. Um diese Personen frühzeitig zu erkennen, setzt der Bundesrat auf eine umfassende Testoffensive. Diese befolgt auch die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich.
So ermöglicht sie seit Anfang April unter anderem den Schulen, wöchentliche Massentests zu machen. Diese sind freiwillig, die Kosten tragen Bund und Kanton. Auf Volksschulstufe entscheiden die Gemeinden, ob ihre Schulen teilnehmen sollen.
Poolproben fürs Labor
Eine Durführung findet dann in Form von gepoolten Speicheltests statt. Das bedeutet konkret, dass die Tests der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrpersonen zu einem sogenannten «Pool» zusammengemischt werden. Die Poolproben gelangen anschliessend zur Untersuchung in die Labors.
Nur so haben diese genügend Kapazität, die hohe Anzahl an Tests überhaupt zu bewältigen. Ein gewisser Aufwand entsteht aber auch für die Schulen. Für einige ist dieser zu gross, wie eine Umfrage bei den Tösstaler Schulen zeigt. Sie alle haben sich nach jetzigem Stand gegen eine freiwillige Durchführung entschieden.

